S2 Online Training

Kursunterlagen S2: Vertiefung

Einleitung

Der Solibri Model Checker (SMC) analysiert und überprüft die Qualität von BIM-Modellen und gestaltet den Entwicklungsprozess produktiver, flüssiger und effizienter. Solibri Model Checker ist die weltweit führende out-of-the-box Lösung, um BIM-Modelle automatisiert für interne Reviews, das Qualitätsmanagement und Analysen, sowie auf die Einhaltung der Codierung zu prüfen. Somit stellen Sie sicher, dass die allgemeine Qualität des Modells über den gesamten Planungsprozess in drei Schritten gesichert wird:

 

  1. Formale Kriterien
  2. Qualität
  3. Integrität

 

Solibri selbst kommt aus Helsinki, Finnland, hat dort sein Hauptquartier und entstand aus dem einfachen Bedürfnis, Massen automatisch auszuwerten. Bei der Entwicklung einer einfachen Software stießen die Entwickler damals auf das Problem fehlerhafter BIM-Modelle, die Auswertungen verfälschten. So entwickelten sie Prüfroutinen, um diese Fehler vorab zu finden und dem Auftraggeber zur Korrektur zu senden. Nach erfolgter Korrektur verbesserte sich die Qualität der Auswertungen deutlich. So entstand der Solibri Model Checker und wird ständig weiterentwickelt und verbessert.

Die Einsetzmöglichkeiten für den Solibri Model Checker sind enorm vielfältig. Er hat die Möglichkeit, Modelle der verschiedensten Disziplinen zusammenzufügen und auch gegeneinander zu prüfen. Von der einfachen Kollisionsprüfung hin bis zur Überprüfung der Barrierefreiheit nach geltenden Normen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Solibri Model Checker eine Software ist, um BIM Modelle optisch und anhand von Regelsets zu prüfen sowie Teilmodellen verschiedener Gewerke zu koordinieren. In Form von Berichten in verschiedene Formaten erfolgt die Kommunikation. Darüber hinaus können noch Auswertungen aus den Modellen erstellet werden.

Einstieg - 3D Ansichtswerkzeuge - 3D-Fenster

Das 3D-Fenster ist in jedem der voreingestellten Layouts vorhanden und stellt den Grundlegenden Zugang zum Modell dar. Hier gibt es Darstellungsmöglichkeiten über Schaltflächen und über das Kontextmenü im Fenster selber.

In der Leiste am oberen Rand des 3D-Fensters steht eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Darstellung von einzelnen Komponenten und Komponentengruppen zur Verfügung.

Mit diesen beiden Pfeilen  widerrufen oder wiederholen Sie die letzte von Ihnen getätigte Aktion. Dies schliesst auch grafische Bearbeitungen wie Beispielsweise das Ausblenden von Elementen oder Schnittdarstellungen ein.

  • Mit der Verschieben Funktion wird die linke Maustaste auf das Verschieben des Modells programmiert. Durch drücken und gedrückt halten der linken Maustaste können Sie Ihr Modell in alle Richtungen verschieben, um das Modell zu drehen, halten Sie die Shift Taste und das Mausrad gedrückt.
  • Mit der Drehen Funktion hingegen wird das Modell mit der linken Maustaste gedreht. Um das Modell zu verschieben drücken Sie nun nur das Mausrad, ohne die Shift Taste zu betätigen.
  • Im Gehen Modus können Sie sich gehend durch Ihr Modell bewegen die Kamera ist dabei stets in Ihre Bewegungsrichtung gedreht.
  • Im Spielmodus befindet sich die Kamera an Ihrer Maus, sie können somit ebenfalls durch Ihr Modell laufen, jedoch die Kamera stets frei von Ihrer Richtung bewegen.
  • Informationen des gewählten Elements im Fenster Informationen darstellen
  • einzelne oder mehrere Elemente auswählen und den Auswahlkorb damit befüllen
  • Elemente ausblenden
  • die Palette Markieren starten
  • Messungen im Modell vornehmen
  • Schnittebenen wählen (mit gehaltener Umschalt-Taste lassen sich die Schnittebenen verschieben)
  • einzelne Elemente transparent schalten
  • Elemente im Auswahlkorb werden eingefärbt 
  • für alle sichtbaren Elemente werden die aktuellen Farben des 3D-Fensters übernommen
  • von Elementen im Auswahlkorb wird die Farbe zurückgesetzt
  • Die verliehene Farbe wird nur von den aktuell sichtbaren Komponenten entfernt

 zeigt das ganze Modell

 zeigt nur die markierten, im Auswahlkorb befindlichen Objekte

 zeigt die nicht markierten Objekte transparent 

 blendet verschiedene Komponenten ein/aus

 optimiert den Zoom auf das ganze Modell (auf den Bereich der meisten Komponenten)

 vergrößert den Zoom 

 verringert den Zoom 

 zoomt die Auswahl 

 setzt den Blickwinkel auf die beschriebene Position zurück

 ändert die Perspektive/Axonometrie

 blendet die Übersichtsnavigation ein/aus

 blendet Rauminformationen, Raster und Grundrisse ein/aus

 aktiviert und deaktiviert die Rauminformationen

 blendet das Rastersystem ein / aus

 blendet Grundrisse ein / aus

 sperrt die angezeigten Grundflächen, jedoch nicht die Grundflächenregler

        (diese Funktion wird erst bei Betrachtung der Prüfergebnisse relevant)

blendet die hinterlegten PDF Pläne ein / aus

Vertiefung Solibri Model Checker

Hier werden noch einige wichtige Helfer und Tipps in der Arbeit mit dem Solibri Model Checker erklärt.

Ansichtswerkzeug

Ein leichteres Arbeiten mit dem Solibri Model Checker können folgende zusätzlichen Werkzeuge bieten.

Suche

Der Solibri Model Checker bietet eine Suche an. Diese durchsucht die Registerkarte Identifikation aller Elemente und zeigt die gefundenen Komponenten im 3D-Fenster an.

Filter Werkzeug

Unter der Schaltfläche   ist auch das Filter Fenster zu finden. Dieses Werkzeug ermöglicht es, einen Auswahlfilter einzustellen, um nur bestimmte Komponenten anzuzeigen und nur bestimmte Komponenten weiter zu verarbeiten. Diese Filter können als eigene .filter-Datei gespeichert und so in verschiedenen Projekten eingesetzt werden. Zusätzlich können Filter in Regeln geöffnet und der Inhalt dessen automatische in die Regel übertragen werden.

 In diesem Fenster können über die Schaltfläche   Zeilen eingefügt oder über   Zeilen gelöscht werden. Jede Zeile arbeitet als einzelner Filter auf das gesamte Modell. Sobald eine neue Zeile eingefügt wurde, können alle verfügbare Komponenten und die dazugehörigen Parameter ausgewählt werden. Dies dient dazu eine ganz spezifische Auswahl zu treffen.

Über die Schaltfläche   können schon gespeicherte Filter geöffnet werden. Die Schaltfläche   speichert den aktuell erstellten Filter. Die gefilterten Komponenten können mit der Schaltfläche   dem Auswahlkorb hinzugefügt und entfernt werden oder den aktuellen Inhalt ersetzen. Das heißt, dass der Filter durch Klicken der Schaltfläche  ausgeführt wird , die Komponenten in den Auswahlkorb gelegt und dargestellt werden.

Als Beispiel sollen alle Waschtischkomponenten des HKLS Modells, die sich im Raumstempel Bad befinden, gefiltert werden.

Als erstes ist herauszufinden, wie die Komponente Waschtische am einfachsten und besten zu filtern ist. Dazu lohnt es sich die Informationen der gesuchten Komponenten anzusehen. 

Im Anschluss werden die Komponente Waschtisch gefiltert. Im HKLS-Modell werden die Waschtische als Sanitäreinrichtung erkannt. Es sollen also alle Sanitäreinrichtung, die ein Waschtisch sind, gefiltert werden.

Wie zu sehen ist, sind hier alle Waschtische angezeigt. Also ist ein weiteres Kriterium zu suchen, welches eine Differenzierung möglich macht.

 

Hier bietet sich die Möglichkeit der Funktion Nächster Raum an.

Als Abschluss sollen noch die Raumstempel eingeblendet werden, in denen sich diese Komponenten befinden. Beispielsweise über den Namen der Räume.

Das Filterwerkzeug selektiert bei Filtern (Zeilen), welche die gleichen Komponenten enthalten mit UND. Beinhalten die Filter verschiedene Komponenten selektiert das Filterwerkzeug mit ODER.

3D-Pop-Up

Der Solibri Model Checker bietet die Möglichkeit ein 3D-Pop-Up anzuzeigen. Dieses ist individuell anpassbar. Die Einstellungen befinden sich im Layout Datei unter Einstellungen und 3D...

In der Registerkarte Information sind die Einstellungen der Anzeige des 3D-Pop-Ups zu finden

Standardmäßig werden der Typ und der Name angezeigt. Hier kann aber jeder Wert gewählten werden. Zusätzlich können noch Filter eingesetzt werden.

Ein Filter, der alle Wände in Kombination mit dem Klassifikationsnamen selektiert, kann in der täglichen Arbeit mit dem Solibri Model Checker sehr hilfreich sein.

 

Der erstellte Filter hat diese Form und muss gespeichert werden. In diesem Fall mit dem Namen Wand.

Danach werden in den Einstellungen des 3D-Pop-ups in der Registerkarte Information der 3D-Einstellungen eine neue Zeile erstellt ...

 

 

 

 

 

 

 

 

...der gewünschte Filter ausgewählt

 

... der Wert, hier die Dicke ausgewählt...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

..und eventuell noch der Anzeigename verändert.

Am Ende ist es so, dass der Solibri Model Checker, zusätzlich zum Typen und Namen, den Klassifikationsnamen darstellt, sobald die Maus über einer Wand zur Ruhe kommt 

Auswahlkorb

Um einzelne, z.B. Komponenten darzustellen, müssen diese markiert und anschließend über einen der Schaltflächen   in den Auswahlkorb gelegt werden

 

 addiert die gewählten Elemente dem Auswahlkorb und der Ansicht hinzu

 löscht die gewählten Elemente aus dem Auswahlkorb und der Ansicht 

 fügt nur die gewählten Elemente dem Auswahlkorb und der Ansicht hinzu und löscht, bzw. blendet alle eventuell darin befindlichen Elemente aus

Um zu sehen, was sich im Auswahlkorb befindet muss das Fenster Auswahlkorb aufgerufen werden. Dies geschieht über diese   Schaltfläche.

Dann öffnet sich das Auswahlkorb Fenster.

Hier befinden sich alle über die Schaltflächen  ,   und  organisierten Elemente. Diese spezielle Auswahl kann als Auswahl gespeichert und jederzeit einfach wieder aufgerufen werden. 

Dies erfolgt über die Schaltflächen   im Auswahlkorb Fenster.

Die gespeicherten Auswahlen sind ebenfalls im Auswahlkorb Fenster immer wieder aufzurufen

Für die Darstellung der Komponenten kann zwischen der Modellbasierten Darstellung  , der Komponenten-   oder der Ebenenhierarchie   und der vereinigten Geschosse  gewählt werden. Der Schaltfläche   schaltet die Visulisierung der Komponenten ein/aus

Über die Schaltflächen   können Elemente aus dem Auswahlkorb gelöscht werden. Die Schaltfläche   ersetzt die im Auswahlkorb befindlichen Elemente durch die der Auswahl. Die Schaltfläche   leert den Auswahlkorb vollständig.

Das Kontextmenü des Auswahlkorbs

  • zoomt auf die Auswahl des Auswahlkorb
  • löscht einzelne Komponenten aus dem aktuellen Auswahlkorb
  • ersetzt den aktuellen Auswahlkorb durch die aktuelle Auswahl
  • fügt die Elemente des ausgewählten Auswahlkorbes dem aktuellen hinzu, beziehungsweise entfernt diese aus dem gewählten Auswahlkorb
  • hier kann die zuvor gewählte Auswahl gespeichert, unter anderem Namen gespeichert, umbenannt, oder gelöscht werden

Wird der Auswahlkorb aus dem Kontextmenüs des 3D-Fenster befüllt, übernimmt dieser die aktuell angezeigten Komponenten und ersetzt damit alle im Auswahlkorb befindlichen.

Komponenten einfärben

Neben dem, dass einzelne Komponenten eingefärbt werden können, ist es auch möglich verschiedener Komponenten auf einmal mit unterschiedlichen Farben einzufärben.

Hier ein Beispiel: Über eine Klassifikation wurde verschiedenen Komponenten eine Farbe zugewiesen. Bei der Auswahl dieser Klassifikation oder der Klassifikationsnamen werden diese im 3D-Fenster farblich Dargestellt. Nun ist es möglich diese Farben allen Komponenten auf einmal und bis auf Wiederruf zuzuweisen.

Nach ausgewählter Klassifikation wird das Modell eingefärbt und unter Angezeigte mit aktueller Farbei einfärben wird diese Farbe für alle Komponenten übernommen.

Des weiteren kann durch Klicken auf  die Farbe der Ausgewählten Komponenten wieder entfernt werden. Von allen sichtbaren Komponenten wird die Farbe durch Klicken  auf  entfernt.

Überprüfen

Beim Überprüfen der Modelle gibt es einige wichtige Hilfswerkzeuge und Tipps, die das Arbeiten mit dem Solibri Model Checker einfacher macht.

Filtern

Im Layout Überprüfen gibt es die Möglichkeit die Prüfergebnisse zu filtern bzw. auf bestimmte Bereich des Modells einzuschränken. 

 

Dies geschieht über das Fenster Ergebnisse und das Pulldown-Menü Keine Filterung (wenn keine ausgewählt war). Hier stehen mehrere Optionen zur Verfügung:

  • Mit Schnitten filtern: Hier werden nur die Ergebnisse angezeigt, die durch die Verwendung von einer oder mehreren Schnittebenen noch vorhanden sind bzw. im 3D-Fenster angezeigt werden
  • Mit Auswahlkorb filtern (alle): Hier werden nur die Ergebnisse angezeigt, bei denen sich alle das potentielle Problem betreffende Komponenten im Auswahlkorb befinden
  • Mit Auswahlkorb filtern (einige): Hier werden alle Ergebnisse angezeigt, bei denen sich zumindest ein das potentielle Problem betreffende Komponente im Auswahlkorb befinden
  • Keine Filterung: Filtert keine Ergebnisse

Als weitere Möglichkeit können Ergebnisse nach dem Schweregrad gefiltert bzw. ausgeblendet werden. Im Fenster Überprüfen können durch Klicken auf die einzelnen Schwergrad-Schaltflächen diese im Fenster Ergebnisse ausgeblendet werden.

Überprüfte Komponenten

Der Solibri Model Checker bietet die Möglichkeit die überprüften Komponenten darzustellen.

Über die Schaltfläche   wird das Fenster Überprüfte Komponenten aufgerufen. Hier kann nun die gewünschte Auswahl getroffen werden.

Berichte und Werkzeuge

Manche Regeln beinhalten einen automatischen Bericht und Werkzeug.

Der Bericht gibt beispielsweise bei der Überschneidungsregel Wand-Wand-Überschneidung einen Überblick über die Überschneidungsvolumina nach Typ unterteilt. Zusätzlich wird das Gesamtvolumen der Komponenten und das darin befindliche Überschneidungsvolumen sowie der prozentuale vergleich dargestellt. Dieser Bericht kann auch als .xls-Datei exportiert werden.

Das Werkzeug biete eine ähnliche Übersicht. Hier werden allerdings die getroffenen Entscheidungen angezeigt und es ist auch möglich, Entscheidungen für alle potentiellen Probleme eines Typs zu treffen.

Kommunikation

Auch die Kommunikation bietet noch arbeitserleichternde Funktionen.

Präsentationen durchsuchen

In Präsentationen werden die einzeln dokumentierten und potentiellen Probleme zusammengefasst. Wenn nicht schon bei der Erstellung einer Präsentation gefiltert und die zusammengehörigen Folien zusammengefasst wurden, kann das auch über die Suche in der Präsentation erledigt werden.

Über das Kontextmenü der jeweiligen Präsentation kann die Suche aufgerufen werden.

Hier kann nun nach einem beliebigen Text gesucht, zwischen Autor, Kommentiert von, Verantwortliche und Status gefiltert und auch der Zeitraum eingegrenzt werden.

Die Ergebnisse können dann entweder einzeln durchgegangen, Vorherige suche und Nächste suchen, oder markiert werden.

Werden die gefilterten Folien markiert, können diese im Anschluss entweder kopiert und in eine Präsentation eingefügt oder als Bericht exportiert werden.

 

Für den Export muss im Fenster Bericht erstellen beim Inhalt Nur ausgewählte in Bericht aufnehmen gewählt werden.

Mit diesen Mitteln können die Folien gefiltert und die exportiert werden, die gerade jetzt oder für einen bestimmten Partner bestimmt sind.

Klassifikation

Eine Klassifikation bietet die Möglichkeit eine automatisierte individuelle Zusammenfassung einzelner Komponenten oder Komponentengruppen des Modells anhand bestimmter Werte zu erstellen. Diese Werte werden von der CAD-Software in der IFC-Datei hinterlegt. Vom Solibri Model Checker werden dazu zuvor definierte Klassifikationsnamen jeder den Kriterien entsprechend Komponente zugewiesen. Diese Klassifikationsnamen und die damit versehenen Komponenten können nun effizient in Regelsets, für Auswertungen oder zur Visualisierung verwendet werden. Darstellung. Es kann z.B. ein Raumstempel nach Kategorie, Name oder Layer klassifiziert werden.

Das Klassifikationsfenster

Das Klassifikationsfenster ist durch das Kontextmenü der   Schalfläche aufzurufen.

Hier werden die zuvor in der Rolle festgelegten Klassifikationen automatisch geladen und ausgeführt

Die folgenden Schaltflächen befinden sich an dem oberen Rand des Klassifikationsfensters. Anhand dieser erfolgt die Verwaltung der Klassifikation.

 

              zeigt die Klassifikationen modellhierarchisch 

              zeigt die Klassifikationen klassifikationshierarchisch

              erstellt eine neue leere Klassifikation

              öffnet eine vorhandene Klassifikation

              schließt die gewählte Klassifikation

              schaltet die Visulisierung der gewählten Klassifikation ein/aus

              öffnet die detaillierte Klassifikationseinstellung

              öffnet nur die manuelle Klassifikationseinstellung

   verwaltet den Auswahlkorb aus dem Fenster Klassifikation

So wird die Einstellung der gewählten Klassifikation geöffnet. Unter den verschiedenen Registerkarten sind die Einstellungen für die Klassifikation zu finden.

Klassifikationen ändern

Für eine Änderung der Klassifikation müssen die detaillierten Klassifikationseinstellungen geöffnet werden. Hier wird die Klassifikation Gebäudeelmente - Allgemein gewählt. Diese beinhaltet architektonischen Elemente des Gebäudes wie Wand, Decke, Stütze, etc.

Dies geschieht nach der Auswahl der zu veränderten Klassifikation entweder über die Schaltfläche Einstellungen oder über das Kontextmenü Einstellungen.

In diesem Fenster befindet sich in einer Zeile jeweils eine Regel für ein Element. Die Spalten dienen einer detaillierteren Beschreibung und Filterung der Elemente. 

Hier können über die schon bekannten Schaltflächen Zeilen eingefügt oder gelöscht werden. Hinzugekommen ist die Möglichkeit Spalten hinzuzufügen   oder zu löschen  . Die vorhandenen Spalten sind durch das Aufrufen des Kontextmenüs im Feld der jeweiligen Spalte auch editierbar.

Ein Beispiel: Die erste Zeile zeigt, dass jede Säule, die der Solibri Model Checker durch die IFC-Datei als Element Säule erkannt hat den Klassifikationsnamen Stütze erhält. Auf den Klassifikationsnamen kann bei sehr vielen Regeln zurückgegriffen werden, auch bei Auswertungen.

 

 

Wurde in der Registerkarte Einstellungen die Auswahl Mehrere Klassifikationen erlauben getroffen, wird die Klassifikation Methode in der Registerkarte Klassifikationsregeln um Alle Übereinstimmenden erweitert.

Diese Funktion dient der Möglichkeit der Vergabe von mehreren Klassifikationsnamen für ein Objekt.

Die Registerkarte Unklassifizierte Komponenten listet alle nicht durch die Klassifikationsregeln klassifizierten Elemente auf.

Der Schaltfläche   zeigt alle nicht klassifizierten Elemente an, die sich im Auswahlkorb befinden.

Hier ist aber auch eine manuelle Klassifikation möglich. Dies geschieht durch Klicken auf das leere Feld unter Klassifikationsname. Über die Pfeile auf der rechten Seite werden die unter Einstellungen definierten Klassifikationsnamen vorgeschlagen. 

Zusätzlich kann über das = direkt der Inhalt der angezeigten Werte der Eigenschafften als Klassifikationsnamen gewählt werden.

Als Alternative kann das Kontextmenü im Feld Klassifikationsname aufgerufen werden. 

Auf diese Weise können nach Wahl der Option   ebenfalls Klassifikationsnamen zugewiesen werden. Hier werden wieder die unter Einstellungen definierten Klassifikations-Namen vorgeschlagen.

Die letzte Registerkarte Klassifizierte Komponenten stellt alle klassifizierten Elemente dar.

Eine neue Klassifikation erstellen

Zum Erstellen einer neuen Klassifikation wird im Klassifikation Fenster auf   geklickt und diese befüllt.

Zu Beginn muss der Name vergeben werde. Zudem kann eine Beschreibung eingetragen, eine Disziplinen spezifiziert und die Komponenten ausgewählt werden.

Als zweiter Schritt sind Klassifikationsnamen zu vergeben. Diese können auch aus einer Excel-Liste stammen.

Nach der Auswahl der Datei können die Klassifikationsnamen gewählt werden, die Import werden sollen

Es werden die Zeilen markiert, die importiert werden sollen und auf Weiter geklickt.

Nachdem klicken auf Fertig stellen sind alle gewählten Klassifikationsnamen importiert.

Nach dem fertigen Import sieht die eigene Klassifikation folgendermaßen aus:

Analog verhält es sich mit den Klassifikationsregeln. Nach dem Import schaut die Registerkarte Klassifizierungsregeln folgenderweise aus.

Im 3D-Fenster sieht das Ergebnis der eben erstellen Klassifikation folgendermaßen aus. 

Der Registerkarte Einstellungen beinhaltet den Namen der Klassifikation, optional eine Beschreibung, die Disziplin, in der sie angewendet werden soll, die Elemente, die zur Verfügung stehen sollen, sowie die Klassifikationsnamen.

 

Zusätzlich ist es möglich drei weitere Einstellungen auszuwählen:

  • Gesperrt: diese Klassifikation kann vom EndUser nicht verändert werden
  • Mehrere Klassifikationsnamen erlauben: ein Element darf mehrere Klassifikationsnamen bekommen
  • Ein Datum kann als Klassifikationsname verwendet werden
  • Unklassifizierte anzeigen: im Klassifikationsfenster werden unklassifizierte Elemente angezeigt

In dem Feld Standardklassifikationsnamen können Zeilen hinzugefügt   sowie Zeilen gelöscht   werden. Ein Name kann nach oben oder unten verschoben werden  . Der gesamte Inhalt kann von Excel importiert und auch exportiert werden.

 

 

In der Registerkarte Klassifikationsregeln werden die Regeln definiert, nach denen die einzelnen Elemente klassifiziert werden sollen.

Nun können die einzeln vergebenen Klassifikationsnamen für optische-, Prüf- und Auswertungszwecke verwendet werden.

Bei komplexeren Fragestellungen ist zu überlegen, welche Elemente eindeutig über die vier vorhandenen Kriterien Komponente, Typ, Layer und Name identifiziert werden können. Zur besseren Zuordnung bei komplexeren Projekten können diese Kriterien nicht ausreichen oder uneindeutig sein. Hierzu lassen sich diese verändert oder erweitert. Es sind alle in der IFC-Datei vorhanden Daten nutzbar. Dazu entweder das Kontextmenüs einer Spalte öffnen und Neue Spalte... wählen oder auf die Schaltfläche   klicken.

Danach sind alle Daten verwendbar. Beispielsweise alle Daten, die der Identifikation dienen, jedes IFC-Eigenschaften Set oder jeder Klassifikationsname

Für die Erstellung einer neuen Regel muss auf   geklickt werden. Danach ist diese Zeile mit den erforderlichen Daten zu füllen.

Oftmals ist es hilfreich, sich an den Unklassifizierten Komponenten zu orientieren, da dort alle unklassifizierten Elemente mit den gleichen Kriterien (wie im Registerkarte Klassifikationsregeln) dargestellt werden.

Hier ist es hilfreich, dass der Solibri Model Checker die jeweils gewählte Zeile und die damit identifizierten Komponenten aus jedem Klassifikationsfenster auch direkt im 3D-Fenster darstellt.

Es ist weiters immer sinnvoll für jede Klassifikationsaufgabe eine eigene Klassifikationsregel zu schreiben. So erfolgt die Klassifizierung automatisch und es kann nichts vergessen oder übersehen werden.

Integration einer Brandabschnittklassifikation in eine Bestehende

In diesem Beispiel wird die Klassifikation Brandabschnittsbildender Wände in die Klassifikation Gebäudeelemente – Allgemein integriert.

Hierzu ist im Registerkarte Einstellungen der besagten Klassifikation der Haken für Mehrere Klassifikationsnamen erlauben zu setzten und ein neuer Klassifikationsname bei den Klassifikation Namen zu erstellen. Hier: Brandwand.

Als erster Schritt ist im Fenster Klassifizierungsregeln eine neue Spalte wie im Beispiel zuvor (Pset_Wall_Common.Compartmentation) zu erstellen. Zweitens werden noch alle Wände, die in diesem Pset den Wert True haben, mit dem Klassifikationsnamen Brandwand  belegt. Und Drittens muss noch die Klassifikationsmethode auf Alle Übereinstimmenden gesetzt werden.

Nun haben in diesem Beispiel die Außenwände neben dem Klassifikationsnamen Wand außen auch noch Brandwand und sind separat wählbar. So sieht das aus:

Abschnitte

Im Solibri Model Checker lassen sich diverse Abschnitte definieren, die für verschiedene Überprüfungen oder Auswertungen herangezogen werden können.

Brandabschnitt erstellen

Mit der zuvor erstellen Klassifikation lassen sich sehr einfach die Brandabschnitte für dieses Beispielhaus erstellen.

 

Dafür muss in einem der Fenster Modell, Überprüfen oder Kommunikation der Schaltfläche   geklickt und Erstellen von Abschnitten ausgewählt werden.

In dem darauffolgenden Fenster können mehrere Abschnitte definiert werden, unter anderem auch die Brandabschnitte. 

Durch das Öffnen des Abschnittsassistenten über die Schaltfläche   können verschiedene Abschnitte erstellt werden.

 

Unter Typ wird die Art des Abschnittes gewählt. Entweder Gebäudehülle, Bruttogeschossfläche, Brandabschnitt oder Sicherheitsabschnitt.

 

 

Die Methode definiert die verschiedenen Möglichkeiten, den unter Type gewählten Abschnitt automatisch aus einer bestimmten Quelle erstellen zu lassen.

Folgende Methoden stehen zur Verfügung:

  • Erstellung aus einer Klassifikation
  • alle Wände und Säulen des Modells
  • die gewählten Raumstempel
  • die gewählten Wände und Säulen (im Auswahlkorb) des Modells
  • die gewählten Raumstempel (im Auswahlkorb) des Modells
  • ein leerer Abschnitt wird erstellt. Dieser ist dann manuell befüllbar.

Methode

Hier soll nun ein Brandabschnitt erstellt werden. Nach der Auswahl des Typs Brandabschnitt und der Methode Klassifikation verwenden, kann die gewünschte Klassifikation ausgewählt werden.

In diesem Fall ist es der Klassifikationsname Brandwand. Nach Klicken der   Schaltfläche wird der Klassifikationsname Brandwand gewählt.

Im Fenster Erstellung von Abschnitten stellt der Solibri Model Checker alle Brandschutzabschnitte dar.

Bruttogeschossfläche

Die Erstellung von Bruttogeschossflächen als Abschnitte erfolgt analog, wobei hier als Beispiel alle Raumstempel gewählt werden.

Die Frage nach dem Modell wird auch analog zur Erstellung der Brandabschnitte mit A0-DEMO_Haus beantwortet.

Die fertigerstellten BGF-Abschnitte schauen wie folgt aus: 

Im Fenster Erstellung von Abschnitten besteht noch die Möglichkeit, einem, aus Wänden und Säulen bestehenden Abschnitt weitere aus dem Auswahlkorb hinzuzufügen oder zu löschen. Mit der Schaltfläche   kann hinzugefügt und mit der Schaltfläche   gelöscht werden. Die Schaltfläche   löscht den gesamten gewählten Abschnitt und die letzte Funktionstaste blendet alle nicht dazugehörigen Wände transparent dazu.

Ruleset Manager

Im Ruleset Manager sind alle im Solibri Model Checker vorhanden Regeln übersichtlich dargestellt. Es besteht die Möglichkeit nach Regeln zu suchen, Regeln zu verändern und neue Regelsets zusammenzustellen.

Im Layout Datei befindet sich der Link zum Ruleset Manager.

Das Ruleset Manager Fenster

So sieht das Standardlayout des Ruleset Managers aus.

Im Fenster Regelsatzordner sind die von Solibri zusammengestellten Regelsets in einer Ordnerstruktur aufgelistet. Über die Schaltfläche   sind diese Pfade änderbar, neue Ordner hinzufügbar oder die geöffnete Rulesets wieder schließbar.

Hier ist es sinnvoll nach der Installation einmalig die von Solibri bereitgestellten Regelsets im Ruleset Manager anzuzeigen.

Diese Regelsets befinden sich am Installationsort des Solibri Model Checkers im Ordner Regelsätze. Es muss jeder einzelne Ordner einzeln gewählt und bestätigt werden.

Nachdem hinzufügen aller Ordner, sieht das ganze so aus:

Im Bibliothek Fenster sind die beiden von Solibri mitgelieferten Bibliotheken vorhanden. 

Das Fenster Arbeitsbereich ist das „Arbeitsfenster“, in dem Regeln bearbeitet und Regelsets neu zusammengestellt werden können. Um dort arbeiten zu können, muss zuerst ein neues leeres Ruleset erstellt oder ein Vorhandenes eröffnet werden. Die Auswahl erfolgt über die Schaltflächen  . Vorab muss allerdings festgelegt werden, wo der Solibri Model Checker dieses neue Ruleset ablegt. Entweder ist ein Folder im Fenster Regelsatzordner markiert, dann legt der Solibri Model Checker das neue Regelset dort ab. Ist kein Folder markiert, fragt der Solibri Model Checker nach einem Ordner.

Danach kann per Drag&Drop jede Regel und jedes Regelset vom Regelsatzordner und Bibliothek Fenster in den Arbeitsbereich gezogen werden. Achtung: Die Regel oder das Regelset muss genau auf den Text des neuen Regelsets gezogen werden.

Über die Schaltflächen   wird das neu erstelle Regelset geschlossen, gespeichert oder unter einem anderen Namen oder Ort gespeichert.

Das Fenster Information stellt jeweils die der Regel oder Regelset hinterlegen Informationen dar. Diese Informationen sind editierbar, sobald sich das Regelset oder die Regel im Arbeitsbereich befinden.

Ebenso verhält sich das Fenster Parameter. Dieses enthält die Einstellungen der einzelnen Regelset und Regeln. Im Arbeitsbereich befindliche Regelset und Regeln sind editierbar.

Im rechten oberen Eck des Solibri Model Checkers befindet sich über die Schaltfläche  die Möglichkeit aus dem Ruleset Manager zurück zum Solibri Model Checker zu gelangen.

Des weiteren lassen sich dort alle eventuell geschlossen oder noch nicht geöffneten Fenster über die Schaltfläche  wieder öffnen. Das Default Layout kann über die Schaltfläche   wieder aufrufen werden. Der Schaltfläche   öffnet die Suche im Ruleset Manager.

Das Extension Manager Fenster

Im Extension Manger Fenster können eigene Unternehmensinterne Pakete (Erweiterungen) selbst gepackt werden und einzelnen oder alle Personen, die sich im selben Solibri Solution Center Account befinden, zugewiesen werden. Das Prinzip ist dasselbe wie bei denen von Solibri zur Verfügung gestellten Erweiterungen. Die Verwaltung der eigenen Erweiterungen obliegt zentral einer Gruppe im Unternehmen und die Zuweisung an die Anwender erledigt der Administrator über den Solibri Solution Center Account des Unternehmens. Die Installation dieser findet dann in den einzelnen Solibri Model Checker der Anwender statt.

Nachdem eine neue leere Erweiterung durch die Schalfläche   erstellt wurde, kann dieser ein eigener Name gegeben und über die Schalfläche  in den einzelnen Kategorien zuvor erstellte Datei (Rollen, Auswertungsdefinitionen, Klassifikationen, Regelsätze und verschiedenen Vorlagen) hinzugefügt werden.

Dies kann beispielsweise wie folgt aussehen. Zusätzlich weißt der Extension Manger auf ungültige Verknüpfungen hin.

Nach der Erstellung der Erweiterung wird diese lokal als .sre-Datei gespeichert und kann so zu einem Späteren Zeitpunkt im Extension Manger angepasst werden.

Um die eben erstelle Erweiterung in das Solibri Solution Center hochladen zu können, muss diese als .jar-Datei über die Schaltfläche   exportiert werden. Im Solibri Solution Center wird diese .jar-Datei im Anschluss hochgeladen 

Der Dateiname wird gleichzeitig zum Name der Erweiterung. Es ist eine Kurzbeschreibung und eine Version einzutragen. Zusätzlich kann noch ein eigenes Logo verwendet werden. 

Nach kurzer Wartezeit steht die eigene Erweiterung zum Zuweisen und Verwenden bereit. Hier informiert Solibri den Administrator mit einer automatisierten Mail.

Nach erfolgter Zuweisung kann die Erweiterung im Solibri Model Checker installiert und verwendet werden.

Erstellen von Regelsets

Zur Erstellung eines neuen Regelset muss im Arbeitsbereich mit der Schaltfläche   ein neues leeres Regelset generiert werden. 

Danach will der Solibri Model Checker den Ort wissen, an dem er es im Regelsatzordner Fenster ablegen soll.

Im Arbeitsbereich befindet sich nun ein neues leeres Regelset, dass mit den verschiedensten Regeln gefüllt werden kann.

Anpassen von vorhandenen Regelsets

Als erster Schritt ist es eine gute Möglichkeit, ein Standardregelset an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Dazu muss aus dem Regelsatzordner Fenster das gewünschte Regelset ausgewählt und per Drag&Drop in den Arbeitsbereich auf das neue Regelset gezogen werden.

Nun kann das Regelset und die darin enthaltenen Regeln angepasst werden. Nach Öffnen des Regelsets und durch Klicken auf die entsprechende Regel werden die Einstellmöglichkeiten im Fenster Parameter dargestellt. Zusätzlich wird im Fenster Information der Name und die Beschreibung aufgeführt. Beides ist änderbar.

Die Regel Wandhöhe überprüft, ob Wände und Vorsatzschalen eine Mindesthöhe von 500mm haben.

Unter Zu überprüfende Komponenten sind als Komponenten diese beiden Wandtypen aufgeführt. Unter Anforderung befinden sich die Zielparameter dieser beiden Wandtypen. In diesem Fall soll der Parameter (Eigenschaft) Höhe mindestens (Funktion) den Wert (Wert) 500mm haben.

Sollte eine Spezifikation der Wände erforderlich sein, ist diese unter Zu überprüfende Komponenten möglich. Dort können unter Eigenschaft alle im IFC vorhandenen, und im Solibri Model Checker generierten (z.B. Klassifikation) Werte, verwendet werden.

Erstellung einer bedingten Regel

Beispiel: Es ist zu prüfen, ob in jedem mehr als 5002 großem Raum, ein Feuerlöscher vorhanden ist.

Für eine Prüfung einer Komponente ist es notwendig, sie entweder in einer vorhandenen Klassifikation zuzuordnen oder eine Klassifikation für diese zu erstellen. Hier wird eine neue erstellt, die in Zukunft auch noch weitere Themen zum Brandschutz beinhalten wird.

Im Anschluss eine Regel zu finden, die nach Raumgrößen suchen kann. Über die Schaltfläche   wird das Suchfenster geöffnet. Dort kann in allen Quellen gesucht werden (das ist auch einschränkbar). Im Suchergebnisfenster können die gefunden Regeln und Regelsets auf ihre Anwendbarkeit untersucht werden. Hierzu wird im Parameter Fenster immer die Schablone der Regel. Die passende Regel kann dann direkt aus dem Suchergebnisfenster per Drag&Drop in den Arbeitsbereich gezogen werden. Danach ist diese jetzt auch veränderbar. Zusätzlich ist noch eine zweite Regel notwendig, die nach der Komponente Feuerlöscher suchen kann (nach Komponenten im Raum)

Diese wird analog gesucht und in die zuvor eingefügte Regel hineingezogen.

Die Regel wird nun folgendermaßen dargestellt. In dieser Konstellation ist eine bedingte Regeln erstellt worden und es kann festgelegt werden, welche Komponenten von der nachfolgenden Regel überprüft werden sollen.

Die Auswahl erfolgt im Information Fenster.

  • Alle Elemente des Modells werden überprüft, wenn die Regel OK war
  • Alle Elemente des Modells werden überprüft, wenn die Regel Nicht OK war
  • Nur die Elemente, die Nicht OK waren, werden überprüft
  • Nur die Elemente, die OK waren werden überprüft

Bei der oben genannten Fragestellung wird die Einstellung Nur fehlerfreie Komponenten gewählt und die Regel Raumflächenprüfung angepasst.

 

Da Nur fehlerfreie Komponenten gewählt ist müssen in der Raumprüfungsregel Räume mit einer Mindestfläche von 500m2 als OK markiert werden. Die Maximalfläche wird illusorisch hoch gewählt, da diese bei der jetzigen Prüfung irrelevant ist uns so nicht berücksichtig wird.

Für die zweite Regel ist die Komponentenklassifikation Brandschutz zu wählen. Aus dieser soll nach der Komponente Feuerlöscher gesucht werden. Es soll mindestens Einer vorhanden sein.

Nun muss die Regel im Arbeitsbereich zur Sicherheit nur noch gespeichert werden. Danach steht sie für die Verwendung bereit.

Jede Regel kann auch in dem Layout Überprüfen angepasst werden. Dazu ist das Parameter Fenster über das Kontextmenü der betreffenden Regel und Regelparameter aufzurufen. Alternativ kann das Parameters Fenster auch über die Schaltfläche   und Parameters aufgerufen werden.

Auswertungen

Auswertungen im Solibri sind in dem letzten Layout zu finden. Er bietet jedem Anwender rasch die Möglichkeit Auswertungen anzufertigen und dieses auch zu exportieren. Zur besseren Übersicht lassen sich diese individuell eingefärbt darstellen. Zusätzlich können die Auswertungseinstellungen gespeichert und jederzeit wieder abgerufen werden.

Das Auswertungslayout

Im Auswertungslayout befindet sich die Bearbeitungsleiste, mit der sich alle Einstellungen treffen lassen.

Im Auswertungslayout kann für eine Auswertung zwischen allen, nur die im Auswahlkorb befindlichen Elementen einer Auswahl oder alle Auswertungsdefinitionen auf einmal gewählt werden.

Auf Grund der ausgewählten Rolle stehen schon vorab definierte Auswertungslisten zur Verfügung. In diesem Fall steht das Gebaeudelementgroessen und Räume zur Verfügung.

Über die Schaltfläche   wird eine neue Leere Liste erstellt und im folgenden Fenster sind die erforderlichen Einstellungen zu treffen.

Weiters können schon bestehende Vorlagen über die schon bekannten Schaltflächen geöffnet, gespeichert und geschlossen werden.

Über die Schaltfläche   können die Einstellungen der geöffneten Vorlage geändert werden.

Um eine bestehende Auswertungsliste (Vorlage) zu ändern muss in der zu ändernden Spalte das Kontextmenü aufgerufen werden. Dort kann entweder eine neue Spalte eingefügt, eine Spalte editiert, eine Spalte umbenannt oder eine Spalte gelöscht werden.

Erstellen einer Auswertung

Nachdem alle Einstellungen getroffen wurden, weist der Solibri Model Checker nach dem Klicken auf Alle auswerten auf eventuell noch zu erledigende Arbeiten hin.

Da diese Arbeiten nicht unbedingt erforderlich sind, kann dies ignoriert werden und Trotzdem auswerten geklickt werden. Danach erstellt der Solibri Model Checker eine Auswertung nach den zuvor getroffenen Einstellungen.

Export

Über die Schaltfläche   kann die erstellte Auswertung als Excel-File exportiert werden.

Dies geschieht als leeres Excel File. Alternativ kann ein vorbereitetes Template verwendet werden. Dieses Template ist anpassbar.